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"Die göttlichen Worte wachsen, indem sie gelesen werden." (Papst Gregor d. Große)

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Diözese Bamberg

LG Nr. 94-723
18.06.2018 - 22.06.2018
in Vierzehnheiligen

25 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Gabriele Marsch

Wie kommen wir Heutige in der "alten" Bibel vor? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: indem wir die Heilige Schrift lesen! Lesen ist nämlich kein passives 'Handwerk'. Diese Erkenntnis hat die Literaturwissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jh. zu der höchst anschlussfähigen Theorie der Rezeptionsästhetik weiterentwickelt (vgl. Umberto Eco u.a.). Bereits in diesem Sinne schreibt Papst Gregor der Große († 604):
"Wie viel ein jeder aus der Heiligen Schrift gewinnt, ebenso viel gewinnt diese Heilige Schrift bei ihm selbst. [...]." So geraten der biblische Text und das Leben seiner je aktuellen Leser/innen auf kreatorische [sic!] Weise in einen sich gegenseitig auslegenden Dialog. Dazu bedarf es keines großen exegetischen Sachwissens, jedoch der Fähigkeit, Texte und ihre Signale wahrzunehmen und zu deuten. Im Wechselspiel zwischen Impulsreferaten, Plenums- und Gruppenarbeit wird die Fortbildung in diese LesArt einführen.
Dieser Ansatz wird in einem zweiten Schritt für eine kompetenzorientierte Bibeldidaktik in Grund- und Mittelschule weitergeführt. Dabei wird eine an den existenziellen Fragestellungen der Menschen orientierte Unterrichtsplanung sowie die Entwicklung einer bibeltheologischen Kompetenz in den Blick genommen und mit unterrichtspraktischen Beispielen konkretisiert

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Kreuzgang Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner