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Wir können voneinander lernen! Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht im Jahr des Reformationsjubiläums.

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Diözese Regensburg

LG Nr. 92-727
10.07.2017 - 14.07.2017
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchR i.K. Christian Herrmann

Im Jahr 2017 feiern die Kirchen der Reformation das 500jährige Reformationsjubiläum. Von katholischer Seite aus gibt es bzgl. des "Feierns der Reformation" sehr unterschiedliche Stimmen. Doch das schlichte Faktum der nach wie vor bestehenden Trennung sowie die gesellschaftlich-demografischen Veränderungen der Schülerschaft sind Anlass genug, im Hinblick auf die Zukunft des Religionsunterrichts in Deutschland die Chancen einer authentischen und auch im Schulsystem verankerten konfessionellen Kooperation verstärkt in den Blick zu nehmen. Angesichts massiv sinkender Schülerzahlen christlichen Bekenntnisses und den Folgen für die schulorganisatorische Planung des Religionsunterrichts erscheint diese Kooperation als Gebot der Stunde, ohne dabei aber die im Grundgesetz verankerte Konfessionalität des Religionsunterrichts in Frage zu stellen.
Im Lehrgang setzen sich die Teilnehmer/innen mit der Notwendigkeit, den Chancen und Grenzen einer konfessionellen Kooperation auseinander, lernen unterschiedliche Formen konfessioneller Kooperation, wie sie in anderen Bundesländern schon erfolgreich praktiziert werden, kennen und entwickeln auf dem Hintergrund des LehrplanPLUS (GS und MS) und der aktuellen Rechtslage eigene Ideen der praktischen Umsetzung in Bayern.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner