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"War Jesus verhaltensauffällig oder…?"

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Diözese Eichstätt

LG Nr. 92-724
19.06.2017 - 23.06.2017
in Gars

28 Plätze

Leitung
Seminar- und Fortbildungsleiterin i.K. Chiara Thoma

Zum Alltag für Lehrkräfte an Förderschulen gehört der Umgang mit auffälligem bzw. herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Auch Jesus hat durch sein Verhalten herausgefordert - er hat durch seine Worte und sein Wirken viele Mitmenschen provoziert, verärgert und dadurch vor den Kopf gestoßen. Als Konsequenz des Nicht-Verstanden-Werdens musste Jesus schließlich sterben.
Prophetisches Wirken nimmt in Kauf, Anstoß zu erregen, es sieht, hört und spricht Dinge an, die ansonsten unausgesprochen bleiben würden. Das wirkt oft befremdend, bringt den Menschen aber gleichzeitig auch zum Nachdenken.
Im Lehrgang wird das provozierende Verhalten Jesu in den Evangelien in den Blick genommen, das Menschen häufig bis an ihre persönlichen Grenzen und darüber hinaus brachte. Das Ausloten dieser Grenzerfahrung kann für die Lehrerrolle als auch im persönlichen Alltag neue Perspektiven eröffnen.
In einem zweiten Teil geht es in der Fortbildung um die Beschreibung konkreter Ziele und Möglichkeiten des Interventionstrainings bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, die den Schulalltag sowohl für die Unterrichtenden als auch für die Schüler/innen wesentlich erleichtern und entspannen sollen.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner