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Eine religionsplurale Schule leiten: interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen für den Schulalltag

Schulleiter/innen vorwiegend im Regierungsbezirk Oberbayern

LG Nr. 92-721
22.05.2017 - 24.05.2017
in Gars

28 Plätze

Leitung
Ltd. SchAD i.K. Dr. Thomas Gandlau
SchRin i.K. Maria Holzapfel-Knoll

Das religiös und kulturell vielfältige gesellschaftliche Leben verdichtet sich nicht selten im Zusammenleben in Grund- und Mittelschulen. Eine religionsplurale Schule zu leiten, in der das Miteinander der Religionen und Kulturen zum Schulleben gehört, erfordert Basiskompetenzen im interreligiösen und interkulturellen Dialog mit Schüler/innen, Eltern, Lehrkräften, Religionsvertreter/innen und der Öffentlichkeit. Im Lern- und Lebensraum einer kulturell heterogenen Schule treten unterschiedliche kulturelle Lebensformen und ihr kulturgeschichtlicher Hintergrund (Sprache, Musik, Kunst, Tradition, Religion, Weltanschauung u. v. m.) in wechselseitige Beziehungen: Es stellen sich neue Fragen nach der eigenen Identität, nach kultureller und religiöser Selbstvergewisserung. Nicht selten werden das Fremde als Bedrohung oder Differenzen als Konflikte erlebt. Zu den großen Herausforderungen und Chancen in Schule und Gesellschaft gehören, dass der Einzelne die Fähigkeit erwirbt, mit religiösen und kulturellen Unterschieden kritisch-konstruktiv umzugehen und eigene Positionen begründen zu können in Respekt und notwendiger Toleranz, in Bereitschaft zu Dialog und Verständigung. Unter besonderer Berücksichtigung des Dialogs mit Muslimen stehen im Lehrgang religiös-kulturelle Perspektiven und Fragen im Vordergrund, die den Schulalltag und die Entwicklung der Schulkultur betreffen.


Besondere Hinweise
Der Lehrgang wendet sich an Schulleiter/innen vorwiegend im Regierungsbezirk Oberbayern.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner