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Von der Freiheit eines Christenmenschen - Im kath. Religionsunterricht über die Bedeutung Martin Luthers nachdenken

vorrangig Religionslehrkräfte i. K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 91-702
10.10.2016 - 14.10.2016
in Gars

32 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Maria Holzapfel-Knoll

2017 gedenken die evangelischen Christen der Reformation und würdigen insbesondere den Reformator Martin Luther. Mit dem 500. Jahrestag findet das Reformationsgedenken im Zeitalter der Ökumene statt. Auch deshalb ist das Reformationsjubiläum ein sehr guter Anlass, sich vertieft mit Martin Luther, seiner theologischen, kirchen- und kulturgeschichtlichen Bedeutung auseinanderzusetzen.
Wie soll im Religionsunterricht Martin Luther thematisiert werden? Welche Zugänge werden Schülern zu den theologischen Schwerpunkten im Glauben Martin Luthers eröffnet? Wie können junge Menschen, denen diese Glaubenstradition eher fremd ist, befähigt werden, sachgerecht Auskunft zu geben über Martin Luther und evangelisches Christsein? Welche Lernchancen im Blick auf die Ökumene gibt es, wenn Schüler/innen sich der Gemeinsamkeiten und der unterschiedlichen Ausdrucksformen der beiden Konfessionen bewusst werden?
Der Lehrgang setzt in einem ersten Schritt bei Luthers Einfluss auf Musik und Kirchenlieder an. An einem "Lernort" Luthers (geplant ist eine Exkursion zur St.-Anna-Kirche sowie zum Museum "Lutherstiege" in Augsburg) wird seine Theologie und kirchengeschichtliche Bedeutung im Mittelpunkt stehen. Für die Unterrichtspraxis werden Konzepte und Beispiele für eine konfessionelle Kooperation mit evangelischen Kolleg/inn/en erarbeitet.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner