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Umgang mit Heterogenität als Herausforderung für den Religionsunterricht in der Grund- und Mittelschule

LG Nr. 89-721
18.01.2016 - 22.01.2016
in Gars

28 Plätze

Leitung
Wiss. Referentin Sr. Teresa Spika

Im Religionsunterricht zeigt sich Heterogenität in äußerst vielschichtigen Facetten: Kinder und Jugendliche unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Lernmöglichkeiten, sondern auch in Art und Umfang ihrer religiösen Sozialisation. Neben kognitiven Unterschieden spielen also auch die Einstellungen und Haltungen zum Fach und darüber hinaus zum Glauben eine große Rolle. Hinzu kommen vielfältige Organisationsformen des Religionsunterrichts, die eine weitere Form der Heterogenität darstellen. Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf im Sinne der Inklusion stellt in diesem Sinne nur eine weitere Variante dar, die ebenso wie bisherige Klassen- und Gruppensituationen einen angemessenen Umgang mit Heterogenität erfordert.

Im Lehrgang geht es darum, auf der Basis bisheriger Erfahrungen Handlungsoptionen für die Schule im Allgemeinen und für das religiöse Lernen im Besonderen zu entwickeln. Zu erschließen sind dafür unterschiedliche Lern- und Kooperationsformen in heterogenen Gruppen. Damit wird ein praktischer Beitrag zu einem angemessenen Umgang mit den herausfordernden Situationen im Schulalltag geleistet.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner